Real Money Trading mit TraderFox
Liebe Leser,
die letzten Wochen waren für Börsianer wie im Schlaraffenland. Steile Aufwärtstrends und starke Kursanstiege von teilweise über 100% prägten das Bild der meisten Aktien. Dementsprechend hoch sind die Trefferquoten der prozyklischen Long-Handelssignale. Die "Turtle Trading Strategie 1" und der "1-2-3-4er" zeigen Erfolgsquoten von 80%. Die Handelssignale "Boomers" und "Der heilige Gral" sind mit einer aktuellen Trefferquote von 70% ähnlich erfolgreich.
Wie lange hält diese Rallybewegung noch an?
Aus charttechnischer Sicht gibt es noch
keine nennenswerten Störfeuer, die diesen Aufwärtstrend in Frage stellen würden. Die Marktbreite ist weiterhin hoch und das
Rotationsprinzip funktioniert. Die einen Aktien verweilen für einige Wochen in ihren Konsolidierungsbewegungen, während andere Aktien dafür neue Ausbrüche starten. Eine solche kontinuierliche Rotation der Favoriten ist im Allgemeinen ein zuverlässiger Hinweis auf einen gesunden Bullenmarkt. Es bietet sich also nach wie vor an den Kaufsignalen mit hohen Trefferquoten zu folgen.
Wann muss man auf die Shortseite wechseln?
Ein wirklich sehr guter Trigger, um eine Shortpositionierung einzunehmen, war in der Vergangenheit das Verhalten des Turtle Trader Handelssystems.
Momentan hat die Turtle Shortstrategie eine Trefferquote von mickrigen 10%! Ich werde den Shortsignalen erst dann wieder folgen, wenn das Verhältnis von neuen Turtle Longkandidaten zu neuen Turtle Shortkandidaten zu Gunsten der Shortkandidaten umschlägt und die Trefferquote der Shortstrategie über 60% ansteigt.
Für neue Shortspekulationen wären dann vor allem schwache Branchen zu bevorzugen. Wenn ein gesamter Sektor geschlossen nach unten marschiert, steckt dahinter meistens eine fundamentale Schwäche. 2008 zählten Immobilienaktien zu den schwächsten Branchen. Aktien wie Vivacon, Colonia Real Estate oderGagfah verzeichneten Kursverluste von über 90%. Wenn man dem Turtle System gefolgt ist, konnte man über Leerverkäufe riesige Summen verdienen.
Fazit: Die Trendrichtung an den Märkten zeigt nach oben! Long-Handelssignale zeigen nach wie vor Trefferquoten von teilweise 80% oder 90%. Versuchen Sie nicht in den Trend hinein zu shorten. Setzen Sie solange auf steigende Kurse bis sich das Gesamtbild wieder dreht und Shortsignale wieder hohe Trefferquoten aufweisen. Sie müssen ein Top am Markt nicht genau auf den Tag treffen.
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